Deutsche-Schlachtschiffe

Beim Design der deutschen Schlachtschiffe wurde der Fokus darauf gelegt, dass ihre Panzerung und deren Anordnung außerordentlich viel Schaden absorbieren kann.

Ihre Hauptgeschütze sind meistens kleinkalibriger als die ihrer gleichstufigen Gegenspieler, dafür laden sie schneller nach. Sie besitzen durchgängig mehr Trefferpunkte und eine bessere Panzerung, was sie zu den überlebensfähigsten Schlachtschiffen im Spiel macht.

Ihre historische „Turtleback“-Panzerungen ist akkurat im Spiel nachgebildet: Je näher man zum Gegner steht, umso zuverlässiger schützt sie.

Mehrere Schichten in speziellen Winkeln angeordnet – ähnlich einem Schildkrötenpanzer – macht sie zu etwas Besonderem. Dafür ist sie auf größere Distanzen für Steilfeuer anfällig. Die deutschen Schlachtschiffe greifen im gesamten Technologiebaum auf eine starke Sekundärbewaffnung zurück und belohnen Spieler, die sich in den Nahkampf mit gegnerischen Schiffen vorarbeiten.

So wie ihre Kreuzer-Kameraden besitzen die Schiffe der mittleren und hohen Stufen eine sehr gute Flugabwehrbewaffnung auf der langen Distanz durch ihre 105mm-Mehrzweck-Geschütze, aber sie skaliert nicht mit sich annähernden Flugzeugen wie es bei den amerikanischen Schlachtschiffen der Fall ist.

Obwohl sie mit überdurchschnittlich schnellen Ruderstellzeiten aufwarten neigen sie dazu, langsam mit einem großen Wenderadius zu drehen. Dies erschwert das Ausweichen bei Torpedoangriffen von Schiffen und Flugzeugen.

Die regulären deutschen Schlachtschiffe ab Stufe VIII „Bismarck“ haben die Möglichkeit hydroakustischen Suche auszurüsten, um diesen Nachteil auszugleichen. Trotzdem bedeuten Torpedos eine konstante Bedrohung, die Kapitäne stets im Hinterkopf behalten sollten.

 

Stufe

Schiff

Geschütze

Informationen


X

4x3 406 mm/52 Drh C/34 oder 420 mm/48 SK C/40

Eine der letzten Stufen der Schlachtschiffentwürfe für die deutsche Marine. Das Schiff war mit Drillingshaupttürmen ausgestattet, die zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs entwickelt wurden. In das Projekt floss viel Kampferfahrung ein und bot zuverlässigen Torpedoschutz, verbesserte horizontale Panzerung und fortschrittlichere Flaks. Das Schiff sollte ursprünglich als "Großdeutschland" ins Spiel implementiert werden.

IX

4x3 380 mm/55 SK C/34
Torp: 2x4 G7a T1

(Premiumschiff) Ein großes, gut bewaffnetes Schiff mit starkem Panzerschutz. Es handelte sich im Wesentlichen um einen Entwurf für ein Schlachtschiff der H-Klasse, das mit 380-mm-Dreifach-Hauptbatterietürmen ausgestattet war. Das Schiff sollte ursprünglich als "Ludendorff" ins Spiel implementiert werden.

IX

4x2 406 mm/52 Drh C/34 oder 420 mm/48 SK C/40

Dies war ein Projekt für den Bau eines Schlachtschiffs der H-Klasse, das als Teil eines großangelegten deutschen Schiffsbauprogramms (Plan Z) entwickelt wurde. Im Vergleich zu seinen Vorgängern war dieses Schiff größer und hatte stärkere Hauptgeschütze, eine verstärkte Flugabwehr und ein Dieselantriebsaggregat.

VIII

4x2 380 mm/52 SK C/34

Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war die Bismarck eines der mächtigsten Schlachtschiffe der Welt, insbesondere durch ihre fortschrittliche Feuerleitanlage und die starke Artillerie. Robuste Bauweise, aufwändige Unterteilung in Schotts und ein gewaltiger Panzerungsumfang stellten eine hohe Schiffsüberlebensfähigkeit sicher.

VIII

4x2 380 mm/52 SK C/34
Torp: 2x4 G7a T1

(Premiumschiff) Eines der zwei mächtigsten Schlachtschiffe der deutschen Marine. Ebenso wie das Typschiff ihrer Klasse hatte die Tirpitz schwere Schiffspanzerung, eine schlagkräftige Artillerie und eine hohe Geschwindigkeit. Auf der Tirpitz wurde der Hauptnachteil des Projekts, genauer gesagt der schwache horizontale Panzerschutz, durch eine verbesserte Flugabwehr ausgeglichen.

VIII

3x3 305 mm/56 SK C/39
Torp: 2x4 G7a T1

(Spezialschiff) Ein vorläufiger Entwurf für ein relativ kleines schnelles Schlachtschiff, das der Konstruktion der Scharhnhorst-Klasse vorausging. Das Schiff wurde vor allem durch stärkere Hauptgeschütze im Kaliber 305 mm ausgezeichnet.

VII

3x2 380 mm/52 SK C/34
Torp: 2x4 G7a T1

Ein sehr schnelles Schlachtschiff, das sich nahe am Typus des Schlachtkreuzers orientierte. Im Zuge des Wiederbewaffnungsprojektes erhielt es 380-mm-Geschütze, mit der es größere, gleichaltrige Schiffe abwehren konnte. Zu seinen Nachteilen zählten die geringe Anzahl der Hauptgeschütze und die schwache horizontale Panzerung.

VII

3x3 283 mm/54,5 SK C/34
Torp: 2x4 G7a T1

(Premiumschiff) Ein deutsches Schlachtschiff für Plünderungen und zur Bekämpfung von Kreuzern, inklusive Schlachtkreuzer. Als die Scharnhorst gebaut wurde, war sie schneller als alle anderen Schiffe ihres Typs. Die recht kleinen Kaliber ihrer Hauptbatteriegeschütze waren ein großer Nachteil, der durch die schnelle Feuerrate ausgeglichen wurde.

VI

4x2 350 mm/45 SK C/14

(Premiumschiff) Ein im Ersten Weltkrieg auf Kiel gelegter Schlachtkreuzer der Mackensen-Klasse. Er verfügte über eine starke Vertikalpanzerung, was für die deutschen Schlachtschiffe dieser Zeit typisch ist. Seine Hauptbatterie bestand aus acht 350-mm-Geschützen auf vier Türmen.

VI

4x2 380 mm/45 Drh LC/13

Das Kriegsschiff gehörte zur letzten Schlachtschiffreihe, die von der Kaiserlichen Marine gebaut wurde. Sie zeichnete sich durch ihre starken 380-mm-Hauptgeschütze aus, die eine extrem gute Granatenballistik und Feuerkadenz hatten. Letztere war vergleichbar mit ähnlichen Geschützen.

V

5x2 305 mm/50 SK С/08

Das Kriegsschiff wurde aus den Schlachtschiffen der Kaiser-Klasse entwickelt. Es übernahm die sehr starke Panzerung seiner Vorgänger. Die Haupttürme wurden beweglicher montiert, damit das Schiff eine Breitseite mit allen Hauptgeschützen abgeben konnte.

IV

5x2 305 mm/50 SK С/08

In puncto Panzerungsdicke übertraf dieses Schiff alle anderen Schlachtschiffe seiner Zeit. Angetrieben von Turbinen war dieses Schlachtschiff für seine Klasse recht schnell. Die panzerbrechenden Eigenschaften der Hauptbatterie waren mit der Artillerie von Großkampfschiffen dieser Ära konkurrenzfähig.

III

5x2 305 mm/50 SK С/08

(Premiumschiff) Ein typisch deutsches Großkampfschiff mit extrem dicker Panzerung und hoher Überlebensfähigkeit. Die Geschütze der Hauptbatterie hatten sehr gute panzerbrechende Eigenschaften und übertrafen andere Artilleriesysteme mit gleichem Kaliber in Bezug auf die Feuerrate.

III

6x2 283 mm/45 SK С/07

Das Typschiff der ersten Serie von Dreadnoughts der Kaiserlichen Marine. Dieses Schlachtschiff war berühmt für seine verlässliche Panzerung, guten Torpedoschutz und starke Sekundärbatterie. Sie trug 283-mm-Geschütze, die in vielen Aspekten größeren Kalibern, die von anderen Marinestreitkräften eingesetzt wurden, nicht unterlegen.