Deutsche Zerstörer

Deutsche Zerstörer bieten eine Mischung verschiedener Spielstile.

Ein Kapitän, der die russischen Zerstörer mag, freut sich über die Benutzung der Hauptgeschütze. Anhänger der japanischen Zerstörer finden Gefallen an schnell nachladenden Torpedowerfenr. Amerikanischer Zerstörerkapitäne erfreuen sich an Zerstörern, die zu den Besten gehören, was das Erobern von Zonen angeht. Die niedrigen Stufen ermöglichen es, aggressiv zu spielen mit nach vorn gerichteten Torpedowerfern bis zur Stufe IV.

Greife ein Schlachtschiff mit Motorboost an, ändere den Kurs um beide Fronttorpedos möglichst nah abzufeuern, drehe ab und verschwinde wieder. Anders als bei Amerikanischen Zerstörern hält der Nebelerzeuger nicht so lange an und sollte daher primär zur Verteidigung benutzt werden.

Die „T-22“ auf Stufe V besitzt keine Torpedorohre mehr am Bug und stellt den Übergang zwischen niedrigen und hohen Stufen dar.

Interessant wird es ab Stufe VI mit der „Ernst Gaede“, weil die Deutschen Kapitäne ein weiteres Werkzeug bekommen: Die hydroakustische Suche ist verfügbar. Aus den Gejagten werden so Jäger, weil die deutschen Zerstörer ab Stufe VI gegnerische Nebelwolken angreifen und Torpedos erkennen können, indem sie dieses Werkzeug nutzen.

Mit der hydroakustischen Suche können Zerstörer auch den Verbündeten helfen, indem sie gegnerische Torpedos aufspüren.

Die „Ernst Gaede“ und die „Z-23“ können sogar auf 150 mm-Kanonen zurückgreifen, um das Gesamtpaket abzurunden. Diese Geschütze versetzen die deutschen Kapitäne in die Lage, mit panzerbrechender Munition die Zitadelle von Kreuzern, die Breitseite zeigen, zu durchschlagen.

Die deutschen Zerstörer haben allerdings auch ein paar Nachteile: Sie sind verwundbar, wenn sie von gegnerischen Schiffen oder Flugzeugen entdeckt werden. Ihre großen Schiffskörper machen es Kreuzern und Schlachtschiffen leicht, mit AP-Muniton großen Schaden anzurichten. Dies muss ein Deutscher Zerstörerkapitän beachten, wenn er sich auf dem Schlachtfeld bewegt. Teamwork hat eine enorme Bedeutung!

 

Stufe

Schiff

Geschütze

Informationen


X

3x2 128 mm/45 SK C/41
Torp: 2x4 G7 Wolfsbarsch oder G7 Steinwal

Einer der letzten deutschen Zerstörer, der vor Ende des Zweiten Weltkriegs auf Kiel gelegt wurde. Seine Proportionen waren für diesen Schiffstyp recht großzügig ausgelegt. Dank Mehrzweckartillerie und modernster, automatisierter Flugabwehrlafetten hatte dieses Schiff eine leistungsfähige Flugabwehr.

IX

3x2 128 mm/45 SK C/41
Torp: 2x4 G7 Schildbutt oder G7 Wolfsbarsch

Ein gut ausgeglichener Entwurf eines Zerstörers (Typ 1936C) für Operationen auf hoher See. Hauptunterscheidungsmerkmal zu den vorhergehenden Klassen war die Artilleriebewaffnung, die aus modernen Mehrzweck-Hauptbatterien in Türmen bestand.

VIII

4x1 128 mm/45SK C/34 oder 150 mm/55 Tbts KC/36T
Torp: 2x4 G7 Steinbarsch oder Schildbutt

(Premiumschiff) Die Z-35 vom Typ 1936 B (Mob) wurde beim Werk Weser der Deschimag in Bremen erbaut. Der Zerstörer war eine weitere Variante des Zerstörers 1936. Der Typ 1936 B (Mob) war also keine Neuentwicklung, sondern entsprach weitgehend den Vorgängertypen. Wesentliche Änderung beim Typ 1936 B (Mob) war die Rückkehr von 15 cm- zu 12,7 cm-Schnellfeuergeschützen.

VIII

4x1 128 mm/45SK C/34 oder 150 mm/55 Tbts KC/36T
Torp: 2x4 G7 Steinbarsch oder Schildbutt

Die Weiterentwicklung der Zerstörer der Maass-Klasse (Typ 1936A) war größer als ihr Prototyp und trug eine schwerere Bewaffnung. Sie erhielt Hauptgeschütze des Kalibers 150 mm, übernahm jedoch die Torpedobewaffnung ihrer Vorgänger.

VII

2x2 150 mm/55 Tbts KC/36T
2x1 150 mm/55 Tbts KC/36T
Torp: 2x4 G7 Steinbarsch

(Premiumschiff) Das letzte Schwesterschiff des Zerstörers Z-23. Gehörte zu einer Schiffsserie, die nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kielgelegt wurde (Typ 1936A Mob). Trug 150-mm-Geschütze. Zwischen 1944 und 1945 wurde das Schiff mit deutlich stärkerer Flugabwehr nachgerüstet. Dafür musste jedoch die Hälfte der Hauptgeschütze des Schiffs ausgebaut werden.

VI

5x1 128 mm/45 SK C/34
Torp: 2x4 G7 Steinbutt oder Steinbarsch

Der erste Zerstörer der nächsten Generation (Typ 1934) bereitete den Weg für die Entwicklung dieses Schiffstyps in der deutschen Marine bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Dank der großzügigen Dimensionen und des robusten Designs hatte es eine ausgezeichnete Überlebensfähigkeit.

VI

4x1 128 mm/45 SK C/34
Torp: 2x4 G7 Steinbutt

(Premiumschiff) Entwickelt als mittelgroßer Zerstörer wurde die T-61 offiziell als Flottentorpedoboot der Klasse 1940 bezeichnet. Diese Schiffsserie wurde in den Niederlanden basierend auf niederländischen Entwürfen und Komponenten gebaut. Sie unterschied sich positiv von anderen deutschen Schiffen vergleichbaren Typs durch ihre ausgewogenen Kampfeigenschaften.

VI

4x1 150 mm/55 Tbts KC/36
Torp: 2x4 G7a T1 oder Steinbutt

Einer der Entwürfe für den Zerstörer des Typs 1934. Das Schiff war für seinen Typ recht groß ausgelegt und trug eine recht schwere Artilleriebewaffnung aus 150-mm-Geschützen. Dieser Kaliber war für Zerstörer recht ungewöhnlich.

V

4x1 105 mm/45 SK C/32
Torp: 2x3 G7 Klippfisch oder G7a T1

Dieses Mehrzweckschiff konnte eine große Bandbreite an Aufgaben erfüllen, vom Geleit für Großkampfschiffe bis hin zu Aufklärungsoperationen. In der deutschen Marine war es offiziell als „Flottentorpedoboot“ eingestuft. Das Schiff hatte eine starke Torpedobewaffnung, seine Artilleriebewaffnung war jedoch vergleichsweise schwach.

IV

4x1 105 mm/45 Tbts C/16
Torp: 2x1 und 2x2 G/6D oder G7

Das Typschiff der letzten Zerstörerserie, die für die Kaiserliche Marine auf Kiel gelegt wurde. Es behielt die Hauptbewaffnung der Kreuzer der Klasse G-101 bei, hatte aber eine größere Verdrängung und war schneller.

III

4x1 105 mm/45 Tbts C/16
Torp: 2x1 und 2x2 G/6 AV oder G/6D

Dieser Zerstörer wurde in Deutschland für die argentinische Marine gebaut. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde er jedoch in den Dienst der Kaiserlichen Marine gestellt. Im Vergleich zu den Zerstörern der V-25-Klasse war er größer und hatte mehr Geschütze, war jedoch langsamer.

II

3x1 88 mm/45 Tbts C/13 oder 105 mm/45 Tbts C/16
Torp:  2x1 und 2x2 G/6 AV oder G/6D

Dieses Schiff wurde als Eskorte zur Kampfflotte entwickelt und gehörte zur meistgebauten Serie von Zerstörern in der Deutschen Flotte. Trotz für ihrer Zeit hoher Geschwindigkeit besaßen die Schiffe dieser Klasse nur schwache Artilleriebewaffnung, welche aber während des Ersten Weltkriegs durch stärkere Geschütze ersetzt wurde.