Französische Kreuzer

Französische Kreuzer sind sehr schnell, wodurch sie in verschiedenen Rollen eingesetzt werden können. Sie sind effektive Zerstörerjäger, können aber auch Kreuzer jagen.

Sie können aufgrund ihrer hohen Brandwahrscheinlichkeit auch effektiv Brände legen, was von großem Vorteil gegenüber Schlachtschiffen ist.

Allerdings ist es wichtig, vorsichtig zu sein, da Französische Kreuzer bis Stufe VII (mit Ausnahme des Stufe II Schiffs Jurien de la Gravière nicht gut gepanzert sind. Auf den niedrigeren Stufen ist es somit wichtig, die Strukturpunkte zu erhalten und größere Duelle mit anderen Kreuzern oder Schlachtschiffen zu vermeiden.

Der Stufe V Kreuzer Émile Bertin hat Zugriff auf das Verbrauchsmaterial Hydroakustische Suche und die Torpedoreichweite ist auf 9 km erhöht. Diese Reichweite bleibt auf allen nachfolgenden Stufen gleich.

Der Stufe VI Kreuzer La Galissonière und das Permiumschiff De Grasse sind die ersten Schiffe, welche die verbesserte Version des Verbrauchsmaterials Motorboost besitzen. Während dieses aktiv ist, erhöht sich die Geschwindigkeit des Schiffes um 15-20%. Alle französischen Kreuzer ab Stufe VI können die Standard- und die Premiumversion dieses Verbrauchsmaterials verwenden. Ab Stufe VI sind diese Kreuzer außerdem in der Lage, das Verbrauchsmaterial Defensives Fla-Feuer anstelle der Hydroakustischen Suche zu nutzen. Die Flugabwehr der französischen Kreuzer ist nicht sehr stark, weshalb der Einsatz des Defensiven Fla-Feuers gut überlegt erfolgen sollte um sicherzustellen, dass gegnerische Flugzeuge ihre Bomben und Torpedos nicht präzise abwerfen können.

Mit bis zu 110 mm Panzerung auf Stufe VII ist die Algérie der erste schwere französische Kreuzer. Mit der zusätzlichen Panzerung sind die höherstufigen französischen Schiffe in der Lage, einen Treffer zu verkraften, allerdings sollte man sich nicht allein auf die Panzerung verlassen. Korrekte Positionierung, Ausweichmanöver und das Nutzen von Deckung sind Taktiken, welche das Überleben von französischen Kreuzern während des Gefechts ermöglichen.

Der Stufe X Kreuzer der Franzosen ist die Henri IV. Dieser Kreuzer ist ein beeindruckender Gegner. Wenn das Verbrauchsmaterial Motorboost aktiv ist, kann die Henri IV eine Geschwindigkeit von 43,9 Knoten erreichen, was schneller ist als die meisten Zerstörer. Die Henri IV besitzt Hauptgeschütze mit einem Kaliber von 240 mm und 12,3 Sekunden Nachladezeit. Diese Geschütze besitzen gute Granatenflugbahnen und -Geschwindigkeiten, was eine gute Genauigkeit bis zur maximalen Reichweite von 19,08 km ermöglicht. Wenn benötigt, kann die Henri IV einen Teil ihrer Strukturpunkte mit dem Reparaturteam wiederherstellen.

 

Stufe

Schiff

Geschütze

Informationen


X

8x2 127 mm/54 Mle 1948

(Spezialschiff) Ein nach dem Zweiten Weltkrieg entworfener und gebauter Flugabwehrkreuzer, der zwar relativ klein ist, aber dafür über eine starke 127-mm-Mehrzweckartillerie verfügt.

X

3x3 240 mm/55 Mle 1939

Dieser Kreuzer, eine Weiterentwicklung vorangegangener Projekte mit verbesserter Flugabwehr, trug 240-mm-Geschütze, die in den 1930ern entwickelt wurden. Das Schiff trug einen leistungsstarken Antrieb und war sehr schnell.

IX

3x3 203 mm/55 Mle 1934

(Premiumschiff) Ein Schlachtschiff der Richelieu-Klasse, das für seine hohe Geschwindigkeit und seine starke Anti-Torpedo-Abwehr bekannt ist. Im Zuge seiner Fertigstellung in den späten 1940er Jahren erhielt es die für die damalige Zeit fortschrittlichsten Flugabwehrartilleriesysteme, wodurch die AA-Verteidigung des Schiffes erheblich verstärkt wurde.

VIII

4x3 152 mm/55 Mle 1930

(Premiumschiff) Eine Version, die eine Weiterentwicklung des ursprünglichen Entwurfs des Kreuzers De Grasse darstellt und durch die Erhöhung der Anzahl der Haupttürme auf vier eine größere Feuerkraft aufweist.

VIII

3x3 203 mm/50

Ein Projekt für einen schweren Kreuzer (Projekt C5A3), das mit möglichen Gegnern konkurrieren sollte: neue Schiffe dieses Typs wurden in Deutschland gebaut. Der Hauptunterschied zu den vorhergehenden Schiffen waren die in Drillingstürmen untergebrachten Hauptgeschütze des Schiffs.

VII

4x2 203 mm/50 Mle 1931

Der letzte schwere Kreuzer, der für die französische Marine gebaut wurde, und einer der besten Vertreter dieses Schiffstyps in Europa. Im Vergleich zu den Kreuzern der gleichen Periode trug er eine stärkere Panzerung und hatte sehr guten Torpedoschutz.

VI

3x3 152 mm/55 Mle 1936

(Premiumschiff) Aus den Entwürfen des Jahres 1938 geht hervor, dass der leichte Kreuzer De Grasse aus der „La Galissonnière“-Klasse entwickelt wurde und deren Hauptvorteile übernahm: schwere Panzerung und gute Hauptbatteriegeschütze. Die De Grasse war mit markanter Flugabwehrbewaffnung ausgestattet, war schneller und hatte etwas stärkere Torpedowerfer.

VI

4x4 340 mm/45 Mle 1912

Zu Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war die La Galissonnière einer der besten leichten Kreuzer der Welt. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern hatte sie gute Hauptbatterie-Geschütze und den besten Panzerschutz der Schiffe dieses Typs. Im Jahre 1943 erhielten die Kreuzer dieser Klasse eine verstärkte Flugabwehr und Überwachungsradars.

V

3x3 152 mm/55 Mle 1930

Ein leichter Kreuzer, der die größtmögliche Geschwindigkeit und bestmögliche Artillerie besitzen sollte. Die geringe Verdrängung des Schiffs war durch internationale Abkommen eingeschränkt, weshalb es nur geringen Panzerschutz erhielt.

IV

4x2 155 mm/50 Mle 1921

Das weltweit erste große Kriegsschiff, das nach dem Ersten Weltkrieg entwickelt und gebaut wurde. Das Schiff hatte praktisch keinen Panzerschutz, trug aber sehr starke Torpedobewaffnung. Eine Neuerung, die auf diesem Schiffstyp eingeführt wurde, waren die gestaffelten Zwillingsgeschütztürme.

III

4x2 139 mm/55 Mle 1921

Das Projekt für einen leichten Kreuzer wurde nach Ende des Ersten Weltkriegs in Angriff genommen, da dieser Schiffstyp in der französischen Marine offensichtlich fehlte. Die Hauptmerkmale des Projekts waren hohe Geschwindigkeit, schwache Panzerung, starke Torpedobewaffnung und Hauptgeschütze in Türmen.

II

8x1 165 mm/45 Mle 1893

Die „Jurien de la Gravière“ war der letzte geschützte Kreuzer, der für die französische Marine gebaut wurde. Die Silhouette und Architektur war typisch für französische Kriegsschiffe zur Jahrhundertwende. Die starken 164-mm-Geschütze grenzten die Jurien de la Gravière von den meisten ausländischen Gegenstücken ab.

I

3x1 139 mm/40 Mle 1927

Der größte und mächtigste Vertreter des Aviso-Typs, des Äquivalents der französischen Marine für Schaluppen und Kanonenboote. Dieses Kriegsschiff sollte in den Kolonien dienen und trug eine für seine Größe recht gute Bewaffnung.