Japanische Zerstörer

Japanische Zerstörer verlassen sich darauf, nicht entdeckt zu werden und sind stark davon abhängig, ihre Torpedos gut einzusetzen.

Der Forschungsbaum teilt sich nach Tier V bei der Isokaze in einen Zweig, der sich auf Torpedos konzentriert und einen, der sich auf Kanonen fokussiert.

Der Torpedozweig hat schwache, langsam drehende Kanonen, die es normalerweise nicht wert sind, abgefeuert zu werden wenn sie nicht schon in die Richtung der Feinde zeigen.

Aber selbst dann ist es oft besser, nicht zu feuern und verborgen zu bleiben. Um die Verborgenheit zu gewährleisten, kann der Nebelgenerator eingesetzt werden, auch wenn japanische Zerstörer weniger Ladungen besitzen und ihr Nebel kürzer anhält, was den Kapitänen weniger Flexibilität bietet, aus gefährlichen Situationen zu entkommen. Die Torpedos sind auf jeder Stufe unübertroffen, weil sie von allen mit ihnen ausgestatteten Schiffen den höchsten Schaden verursachen und die größte Reichweite haben. Dies erlaubt es den Zerstörern, feindliche Kriegsschiffe weit über ihre Sichtbarkeitsreichweite hinaus anzugreifen. Beginnend mit der „Yūgumo“ auf Stufe IX werden die Kanonen effektiver und Kapitäne können sich für eine von drei Torpedovarianten entscheiden: Hochgeschwindigkeit (bis zu 76 Knoten) mit kurzer Reichweiche, langsame Torpedos mit großer Reichweite (langsam bedeutet in diesem Fall „nur“ 60 Knoten) oder ein Kompromiss mit durchschnittlicher Reichweite und Geschwindigkeit. Dies erlaubt variable Spielstile und lässt Gegner im Ungewissen. In Verbindung mit der Torpedobeschleunigung als Kapitänsfähigkeit können die Hochgeschwindigkeitstorpedos noch teuflischer werden: Ihre 81 Knoten machen es gegnerischen Kapitänen nahezu unmöglich, ihnen auszuweichen.

 

Die Schiffe aus dem auf Kanonen fokussierten Zweig macht aus ihnen keine pseudo-amerikanischen Zerstörer, behebt aber einige Probleme, die der Torpedozweig hat.

Verstärkt wird ihre Allrounder-Fähigkeit, dabei werden die charakteristischen Eigenschaften der Japanischen Zerstörer aber beibehalten. Diese „Verbesserungen“ werden allerdings nur über einen mühseligen Prozess erreicht. Kapitäne werden wirkliche Unterschiede erst ausmachen, wenn sie das Stufe-VII-Schiff „Shiratsuyu“ und das Stufe-VIII-Schiff „Akizuki“ erreichen: Ihre Turmdrehgeschwindigkeit ist verbessert, ihre Kanonen feuern schneller unter grober Beibehaltung von Geschossgeschwindigkeit und -schaden und sie haben eine bessere Flugabwehr-Ausstattung. Erstaunlicherweise sind ihre Tarnwerte „besser“ als beim Torpedozweig, die identischen Torpedos können dank der besseren Version des Torpedonachladebeschleuniger schneller abgefeuert werden! Als Ausgleich besitzen sie weniger Torpedowerfer mit einer schnelleren Standard-Nachladezeit und ihre Beweglichkeit gehört zu den schlechtesten unter allen Zerstörern aufgrund ihrer unterlegenen Geschwindigkeit, Wendigkeit und wenig beeindruckender Beschleunigung.

 

Liste der Japanischen Zerstörer

Stufe

Schiff

Bewaffnung

Information

X

3x2 127 mm/50 Typ 1

Torp: 2x5 Typ 93 Mod. 3

(Spezialschiff) Dieser Zerstörer verfügt über 127-mm-Mehrzweckgeschütze Type 1/5, die auf die Anforderungen der japanischen Marine während des Zweiten Weltkriegs perfekt ausgerichtet waren.

X

5x2 100 mm/65 Typ 98

Torp: 1x6 Typ 93 Mod. 3
alt.  Typ F3

(Spezialschiff) Eine Weiterentwicklung der Zerstörer der Akizuki-Klasse. Dieses Schiff ist größer und trägt zehn 100-mm-Mehrzweckgeschütze in fünf Türmen, die als Hauptbewaffnung des Schiffs fungieren.

X

3x2 127 mm/50 Typ 3

Torp: 3×5 Typ 93
alt. Typ 93 Mod 3
alt. Typ F3

Ein „Kreuzertyp“-Versuchszerstörer mit gesteigerter Verdrängung. Mit einem sehr starken Antrieb ausgestattet, war die Shimakaze schneller als die Mehrzahl der Schiffe des gleichen Typs und Zeitraumes. In puncto Torpedobewaffnung war sie unübertroffen. Der erste und einzige Zerstörer der Kaiserlich Japanischen Marine mit Fünflingstorpedowerfern.

IX

4x2 100 mm/65 Typ 98
Torp: 1x6 Typ 93 Mod. 2
alt. Typ 93 Mod. 3
alt: Typ F3

Ein Zerstörer des V7-Projekts. Dieses Schiff war eine Weiterentwicklung der Zerstörer der Akizuki-Klasse. Verglichen mit seinem Prototyp war er schneller und trug eine stärkere Torpedobewaffnung.

IX

3x2 127 mm/50 Typ 3
Torp: 1x6 Typ 93 Mod. 2
alt. Typ 93 Mod. 3
alt: Typ F3

Entwickelt auf dem Vorläufer, den Zerstörern der Kagerō-Klasse, trug sie fortschrittlichere Hauptgeschützlafetten und verstärkte Flugabwehr.

VIII

3x1 150/55
Torp: 2x4 Typ 93 Mod. 2

Testschiff. Die Arashi gehörte zu einer Reihe von Zerstörern der Kagerō-Klasse, welche das erfolgreichste Projekt für Zerstörer in der japanischen Marine darstellte. Ihre Haupteigenschaften waren sehr ausgewogen. Sie verfügte über sauerstoffgetriebene Hochgeschwindigkeitstorpedos mit extrem hoher Reichweite.

VIII

3x2 127 mm/50 Typ 3
Torp: 2x4 Typ 93 Mod. 2

(Premiumschiff) Der japanische Zerstörer Asashio war das ultimative Schiff dieses Typs in Japan, gebaut nach Start der Fubuki-Klasse. Losgelöst von Einschränkungen bei der Verdrängung konnten die Konstrukteure eine gute Balance zwischen Geschwindigkeit, Bewaffnung und Rumpfgröße finden. Aufgrund der guten Gesamtauslegung diente die Asashio als Prototyp der meisten folgenden japanischen Zerstörer.

VIII

3x2 127 mm/50 Typ 3
Torp: 2x4 Typ 90 Mod. 1
alt. 2x3 Typ 93 Mod. 2

Dank einer guten Ausgeglichenheit ihrer wichtigsten Eigenschaften war die Kagerō das erfolgreichste Zerstörer-Modell in der Kaiserlich Japanischen Marine. Sie hatte sauerstoffgetriebene Hochgeschwindigkeits-Torpedos mit extremer Reichweite, durch die sie allen Schiffen ihres Typs in Sachen Torpedobewaffnung deutlich überlegen war.

VIII

4x2 100 mm/65 Typ 98
Torp: 1x4 Typ 90 Mod. 1
alt. Typ 93 Mod. 2

Einer der fortschrittlichsten Zerstörer der japanischen Marine. Dieses Schiff wurde gebaut, um eine effiziente Flugabwehr bereitzustellen. Dank ihrer deutlich vergrößerten Abmessungen wurde sie mit neuen Mehrzweck-Hauptgeschützlafetten ausgestattet, die eine hohe Feuerrate ermöglichten. Eine relativ schwache Torpedobewaffnung und vergleichsweise geringe Geschwindigkeit wirkten sich nachteilig aus.

VII

3x2 127mm/50 Typ 3
Torp: 2x4 Typ 90

(Premiumschiff) Einer der Zerstörer der Shiratsuyu-Klasse hatte die Aufgabe, die Hauptstreitkräfte der japanischen Marine zu eskortieren und Torpedoangriffe gegen feindliche Schiffe durchzuführen. Das Schiff trug vierfache Torpedorohre.

VII

2x2 + 1x1 127 mm/50 Typ 3
Torp: 2x4 Typ 8 Mod. 2
alt: Typ 90 Mod. 1

Ein leistungsstarker Aufklärungskreuzer, der Aufklärungsoperationen ausführen sollte und daneben Schlachtschiffflotten vor gegnerischen leichten Marineverbänden schützen sollte. Das Hauptunterscheidungsmerkmal der Furutaka zu ihren Vorgängern war eine verbesserte Artilleriebewaffnung mit einer pyramidenartigen Anordnung der Turmaufbauten.

VII

3x2 127 mm/50 Typ 3
Torp: 3x3 Typ 8 Mod. 2
alt. Typ 90 Mod 1

Dieses Schiff gehört zur „Sonderform“-Reihe von Zerstörern. Im Gegensatz zu den Schiffen der Fubuki-Klasse besaß sie einen effizienteren Antrieb und war deutlich schneller.

VI

3x2 127 mm/50 Typ 3
Torp: 3x3 Typ 8 Mod. 1

(Premiumschiff) Einer der ersten Zerstörer der Fubuki-Klasse mit unglaublicher Zerstörungskraft aus seinen drei 610-mm-Torpedowerfern. Das Schiff übertrifft die Zerstörer vorhergehender Klassen in puncto Feuerkraft um ein Vielfaches. Die Flugabwehr ist jedoch schwach, was typisch für alle japanischen Zerstörer ist.

VI

2x2 127 mm/50 Typ 3
Torp: 2x3 Typ 8 Mod. 1
alt. Typ 8 Mod. 2

Die Hatsuharu war trotz der Einschränkungen hinsichtlich Verdrängung durch das Washingtoner Flottenabkommen von 1922 ein Hochleistungsschiff. Das Schiff wies eine vergleichsweise gute Flugabwehr auf. Die mächtigen Geschütze der Hauptbatterie wurden in geschlossenen Turmlafetten untergebracht und konnten Flugabwehrfeuer geben.

Text

VI

2x2 127 mm/50 Typ 3
Torp: 3x3 Typ 8 Mod. 1
alt. Typ 8 Mod. 2

Dieser „Sonderform“-Zerstörer prägte die Entwicklung der Zerstörer bei allen Marinen der Welt. Die größeren Abmessungen der Fubuki ermöglichten eine hohe Steigerung der Feuerkraft des Schiffes, Ausrüsten des Schiffes mit Fla-Artillerie und noch stärkere Torpedobewaffnung. In Sachen Geschwindigkeit war die Fubuki jedoch anderen Zerstörern vorhergehender Klassen unterlegen.

V

2x1 120 mm/45 Typ 3
alt  120 mm/40 Type B2
Torp:  2x3 Typ 8 Mod. 3

Eine Weiterentwicklung der Minekaze-Klasse mit einer verbesserten Torpedobewaffnung. Diese Klasse erbte die hohe Geschwindigkeit und ausreichend schlagkräftige Artillerie von ihren Vorgängern. Größere Ausmaße ermöglichten es, diese Zerstörer mit 610-mm-Torpedos auszustatten.

V

4x1 120 mm/45 Typ 3
Torp: 3x2 Typ 92

Ein typischer japanischer Zerstörer, der mit der im Ersten Weltkrieg gewonnenen Erfahrung gebaut wurde. Er hatte eine hohe Geschwindigkeit und eine mächtige Torpedobewaffnung. Die Flugabwehrartillerie war jedoch sehr schwach.

V

4x1 120 mm/45 Typ 3
Torp: 3x2 Typ 6

Ein Schiff, welches großen Einfluss auf die Entwicklung von Zerstörern in der Kaiserlich Japanischen Marine hatte. Dank ihrer extrem leistungsstarken Turbinen konnte die Minekaze sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen, die vielen Zerstörern späterer Perioden überlegen war.

IV

3x1 120 mm/40 Typ 41
Torp: 3x2 Typ 6
alt. Typ 44 Mod 2

Die Weiterentwicklung der Umikaze-Klasse. Anders als ihr Vorgänger hatte die Isokaze mehr Verdrängung und verbesserte Torpedobewaffnung. Die Schiffsartillerie hatte, obwohl ausreichend starkt, eine geringe Feuerrate, die typisch für alle japanischen Zerstörer blieb.

III

3x1 120 mm/45 Typ 3
Torp: 2x3 Typ 44 Mod. 2

Ein kleiner, aber gut bewaffneter und sehr schneller Zerstörer. Er trug 533-mm-Torpedos, die vergleichbarer Munition potentieller Rivalen in puncto Reichweite überlegen waren. Eine unkonventionelle Platzierung der Torpedowerfer erlaubte das Abfeuern von den Bugsektoren.

II

2x1 120 mm/40 Typ 41
Torp: 2x2 Typ 42
alt. Typ 44 Mod 2

Der erste japanische Kreuzer für Hochseeoperationen. Zum Zeitpunkt ihrer Indienststellung war die Umikaze einer der weltweit stärksten Kreuzer und das schnellste Schiff der Kaiserlich Japanischen Marine. Sie trug eine für damalige Verhältnisse gute Torpedo- und Artilleriebewaffnung.

II

5x1 76 mm/40 Typ 41
Torp: 2x2 Ho Typ 42

Ein kleiner und relativ schneller Kreuzer. Die Tachibana trug eine für ihre Größe ausreichend schlagkräftige Torpedobewaffnung. Die Artillerie des Schiffes bestand aus mehreren schnellfeuernden Geschützen kleineren Kalibers.