SCHLACHTSCHIFFE DER UDSSR

 

Die Schlachtschiffe der UDSSR sind am effektivsten auf mittlerer bis kurzer Distanz, da ihre Geschütze jenseits von 12 km ungenau werden.

Da sie dafür ausgelegt sind, Flanken oder feindliche Linien zu pushen, verfügt die gesamte Linie über einen guten Pool an TP und eine gute Turmdrehgeschwindigkeit.

Ab Stufe IX verfügen sie über dick gepanzerte Decks, die die meisten HE-Geschosse zerbrechen lassen. Sie haben im Vergleich zu demselben Geschützkaliber eine der schnellsten Turmdrehgeschwindigkeiten, was das Kämpfen erleichtert und wertvolle Zeit spart.

Die Geschütze der Schlachtschiffe sind untypisch, da sie auf kurze Entfernungen von ca. 12 km genau sind, aber mit Entfernung ungenauer werden, fast vergleichbar mit deutschen Schlachtschiffen. Außnahme bietet hier die Stufe X Slawa, dessen Geschütze allgemein sehr sehr genau sind.

Insgesamt haben die UDSSR-Schlachtschiffe eine sehr hoch liegende Zitadelle, weswegen man am besten angewinkelt zu den Gegnern stehen sollte. Die Schiffe sind außerdem sehr schwerfällig und groß und haben besonders ab Stufe VIII einen sehr großen Wenderadius. Sie verfügen jedoch über eine sehr gute Ruderstellzeit mit der man viele Hindernisse umgehen kann.

Russische Schlachtschiffe können im Gegensatz zu anderen Nationen die “Damage Control Party” öfters benutzen, da die Abklingzeit geringer ist. Feuer können also schneller gelöscht werden, wodurch man länger lebt und mehr Schaden austeilen kann, bevor man sinkt.

 

Stufe

Schiff

Geschütze

Informationen


X

3x3 406 mm/55 B-52

(Spezialschiff) Dieser Schlachtschiffentwurf (Projekt 24) wurde nach Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelt. Das Schiff stellte eine Weiterentwicklung der Sowjetski-Sojus-Klasse dar und wurde als Gegenstück zu den US-Schlachtschiffen der Iowa- und Montana-Klasse konzipiert.

X

3x3 457 mm/48 B-45

Ein Schlachtschiff-Projekt (Projekt 24), das am Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelt wurde. Es war eine Weiterentwicklung der Schiffe der Sowjetski-Sojus-Klasse und sollte eine Antwort auf die amerikanischen Schlachtschiffe der Iowa- und Montana-Klasse sein.

IX

3x3 406 mm/50 B-37

Das größte jemals in der UdSSR gebaute Kriegsschiff (Projekt 23) und eines der stärksten Schlachtschiffe der Welt. Es unterschied sich vom Prototyp „Schlachtschiff A“ durch seine größeren Abmessungen und fortschrittlicheren Waffensysteme.

VIII

2x3 406 mm/50 B-37

(Work in Progress) Anfang der 1950er Jahre wurde ein "kleines Schlachtschiff"-Projekt entwickelt, bei dem die Hauptbewaffnung aus mehreren schweren Kanonen bestand, die an ihrem vorderen Ende konzentriert waren. Solche Schiffe waren so konzipiert, dass sie in Gruppen agieren und mit jedem vollwertigen Schlachtschiff fertig werden konnten.

VIII

3x3 406mm/45 Modell 15

(Premiumschiff) Eine der Varianten eines Hochgeschwindigkeitsschlachtschiffs mit einer 406-mm-Batterie (Projekt 21), das als Teil des Programms „Große Flotte“ entwickelt wurde. Ein besonderes Merkmal dieses Projekts war die Bündelung der Hauptbatterietürme auf dem Bug des Schiffs.

VIII

3x3 406mm/45 Modell 15

Eine Variante des Projekts „Schlachtschiff A“, das entsprechend dem Konzept der Großen Flotte gebaut wurde. Es war schwer gepanzert, sehr schnell und verfügte über eine Flugzeugausrüstung.

VII

3x3 356 mm/54 Modell 38

(Premiumschiff) Die Poltawa ist eine Variante der sowjetischen Schlachtschiffe des Projekts 64, die zwar nie gebaut wurde, aber für den Einsatz in den Gewässern des Schwarzen Meers und der Ostsee gedacht war und gegen Schiffe der Scharnhorst-Klasse antreten sollte.

VII

3x3 406 mm/45 Modell 15

Dieses Projekt für ein Hochgeschwindigkeitsschlachtschiff war mit 406-mm-Geschützen ausgestattet, die kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs entwickelt wurden. Zu seinen Vorteilen zählten eine gut konzipierte Panzerung und eine starke Sekundärbatterie.

VI

4x3 356 mm/52 Modell 13

Ein Schlachtkreuzer, der zum Zeitpunkt seiner Niederlegung den Anspruch erhob, das mächtigste Kriegsschiff der Welt zu sein. Sie ähnelte dem Schlachtschiff Gangut hinsichtlich ihrer Auslegung und Panzerung, unterschied sich aber durch ihre größere Größe, Geschwindigkeit und 356 mm Hauptbatteriekanonen.

V

4x3 305 mm/52 Modell 07

(Premiumschiff) Bis 1925 lief dieses sowjetische Schlachtschiff unter dem Namen Gangut. Vor dem Ersten Weltkrieg entwickelt, trug das Schiff recht gute Hauptbatteriegeschütze. In den 1930ern wurde das Schiff mit einem stärkeren Antrieb, modernem Feuerleitsystem und verbesserter Flugabwehr aufgerüstet.

V

4x3 356 mm/52 Modell 13

Dies war eine Variante des Projekts „Ostsee-Panzerkreuzer“, die über 356-mm-Geschütze verfügte (Projekt 707). Bemerkenswert waren die hohe Geschwindigkeit und die Türme der Hauptbatterie, von denen in gestaffelter Anordnung zwei nach vorne und zwei nach achtern gerichtet sind.

IV

4x3 305 mm/52 Modell 07

Die Gangut war Teil der ersten Reihe von Dreadnought-Schlachtschiffen, die in Russland gebaut wurden. Sie war mit zwölf Hauptbatteriegeschützen ausgestattet. Zu ihren Merkmalen gehörte ein wesentlicher Bereich mit Seitenpanzerung und ein generelles Design, das volle Breitseitensalven mit den größtmöglichen Winkeln ermöglichte.

IV

4x3 305 mm/52 Modell 07

(Premiumschiff) Das letzte Schlachtschiff, das für die Kaiserlich Russische Marine auf Kiel gelegt wurde. Entwickelt aus den Schlachtschiffen der „Imperatritsa Maria“-Klasse erbte sie die hohe Feuerkraft ihrer Vorgänger. Erfahrung, die von den frühen russischen Dreadnoughts gewonnen wurde, half dabei, die Panzerung des Schiffes, die eine moderne Anordnung erhielt, erheblich zu steigern.

III

5x2 305 mm/52 Modell 07

Das Schiff ging aus einem Projekt zur Entwicklung eines „großen Hochgeschwindigkeitsschlachtschiffs mit moderner Artillerie“ hervor, das auf Grundlage der Erfahrungen aus dem russisch-japanischen Krieg entstand (das Neue Schiffsbauprojekt). Die Bewaffnung des Schlachtschiffs bestand aus 305-mm-Geschützen mit einer für ihre Zeit hervorragenden Ballistik.